Das Deutsche Sprachdiplom I PRO - Die „sprachliche Eintrittskarte“ in die duale Ausbildung

Das Beherrschen der deutschen Sprache ist für Zugewanderte und Geflüchtete nicht nur die Grundlage für den Bildungserfolg und damit Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und einen eigenständigen Alltag, sondern auch für den Einstieg in den Arbeitsmarkt.

Das Beherrschen der deutschen Sprache ist für Zugewanderte und Geflüchtete nicht nur die Grundlage für den Bildungserfolg und damit Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und einen eigenständigen Alltag, sondern auch für den Einstieg in den Arbeitsmarkt. Insbesondere für Jugendliche und junge Erwachsene, die eine duale Ausbildung beginnen möchten, sind ausreichend gute Deutschkenntnisse sowie ein berufsorientierter Sprachgebrauch von elementarer Wichtigkeit, damit sie der Kommunikation im Betrieb und dem Unterricht der Berufsschule folgen können.

 

Ein Instrument, das die deutschen Sprachkenntnisse gemäß dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) weltweit bescheinigt, ist das Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz.

 

In Hessen wird bereits seit dem Schuljahr 2102/13 das DSD I (Niveau A2/B1) an allgemeinbildenden Schulen mit Deutschintensivklassen erfolgreich durchgeführt und hat sich seither als Instrument der Evaluation und Qualitätssicherung bewährt. Hessen hat seit Einführung des Deutschen Sprachdiploms im Schuljahr 2012/13 im Inland eine Vorreiterrolle.

 

Die neue berufsbezogene Variante DSD I PRO wurde im vergangenen Schuljahr 2016/17 zum ersten Mal an beruflichen Schulen mit Intensivklassen (InteA-Klassen) angeboten. 759 Schülerinnen und Schüler der Intensivklassen an beruflichen Schulen haben im ersten Durchlauf am Deutschen Sprachdiplom DSD I PRO teilgenommen und 71% von ihnen ein A2- oder B1-Diplom erhalten.

 

Das DSD I PRO richtet sich an jugendliche Flüchtlinge und Zuwanderer, die eine berufliche Ausbildung anstreben oder sich in einer solchen befinden. Der berufsbezogene Aspekt, der sich auf allgemeine berufliche Themen bezieht, bestimmt den Inhalt jeder geprüften Fertigkeit. Hören, Lesen, Schreiben und Sprechen sind die vier Prüfungsteile, die gleichwertig gewichtet sind.

 

Besonders potenzielle Arbeitgeber sind daran interessiert, die deutschen Sprachkenntnisse Zugewanderter vor einer möglichen Einstellung einschätzen zu können. Das DSD I PRO bietet hierzu eine Möglichkeit.

 

Deshalb empfehlen auch die Partner des Bündnisses Ausbildung Hessen in ihrer Zusatzerklärung vom 21. April 2017 den Ausbildungsbetrieben die Anerkennung des DSD I PRO als Nachweis über ausreichende Sprachkenntnisse für die Aufnahme junger geflüchteter Menschen sowie Zuwanderer in die duale Ausbildung.

 

Auf diese Weise wird das Deutsche Sprachdiplom DSD I PRO für jugendliche Flüchtlinge und Zuwanderer gewissermaßen die „sprachliche Eintrittskarte“ in die duale Ausbildung.

 

Integration von Flüchtlingen und Zuwanderern im Rahmen der beruflichen Ausbildung - Zusatzerklärung zum Bündnis für Ausbildung Hessen für die Jahre 2015 bis 2019

 

Weitere Informationen: Dr. Brigitte Scheuerle
Pressemeldungen
23.05.2018 Wirtschaft fordert Programmauftrag ein
Umfrage unter den Hessischen IHKs ergibt klares Petitum für Qualitätsjournalismus / Quoten sehr umstritten

Mit einem Gebührenanteil von über neun Prozent sind die Unternehmer die größte Gruppe der Fernsehzuschauer. Im Rahmen der Debatte um eine weitere Erhöhung der Rundfunkgebühren und um mögliche Umstrukturierungen des Systems meldet sich die Hessische Unternehmerschaft mit einer klaren Erwartungshaltung an Radio und Fernsehen von ARD und ZDF. Eine Umfrage unter den Mitgliedern der Vollversammlungen aller Hessischen IHKs ergab ein klares Petitum für den Fortbestand des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks (ÖRR – ARD, ZDF, Deutschlandradio, ARTE). Doch verbinden die Unternehmer, deren Unternehmen nach Mitarbeiterzahl und Niederlassungen gestaffelt Rundfunkgebühren leisten, klare Forderungen an das Angebot von Radio und Fernsehen.

18.05.2018 Erster Platz für deutsche Auslandsberufsschule in Madrid
Von Hessen unterstützt

Großer Erfolg für die deutsche Auslandsberufsschule FEDA Madrid. Beim 6. IHK-Wettbewerb für deutsche Auslandsschulen 2017/18 belegte sie am 15. Mai 2018 in Berlin den ersten Platz.: „Die hessischen Industrie- und Handelskammern finanzieren den Wettbewerb mit. Die Schule in Madrid wird vom hessischen Kultusministerium unterstützt, es entsendet den Schulleiter, einen Berufsschullehrer im hessischen Schuldienst: Zwei Gründe, weshalb wir uns über diesen tollen Erfolg mitfreuen“, sagte Eberhard Flammer, Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK).

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