IHK Ausbildungsinitiativen: Vom Ausbildungspakt zum Fachkräftebedarf

Die IHK-Unternehmen stellen über 60 Prozent der Ausbildungsplätze in hessischen Unternehmen. Seit dem Beginn des Ausbildungspakts im Jahr 2004 haben sich die Ausbildungsverträge auch über die Krisenjahre hinweg positiv entwickelt.

BiBB IHK Hessen 2004-2012
 

Im Rahmen des hessischen wie auch im deutschen Ausbildungspakt haben die hessischen Industrie- und Handelskammern ihr Leistungsversprechen gehalten, jährlich bis zu 2000 neue Ausbildungsplätze zu identifizieren. Hierfür haben sie mit Akquisiteuren Ausbildungsplätze bei internationalen Unternehmen wie auch Dienstleistungsunternehmen geworben.

 

Ihre Mitwirkung im Ausbildungspakt haben sie genutzt, um mehr Berufs- und Studienorientierung wie auch Ausbildungsreife bei den Schülerinnen und Schülern zu fordern. Ein wichtiges Instrument ist hierfür die Abstimmung von Maßnahmen und Prozessen in lokalen Netzwerken, die sogenannte OLOV-Strategie. (www.olov-hessen.de)

 

Die IHKs wirken in allen 30 regionalen OLOV-Netzwerken in Hessen mit und koordinieren dort stellvertretend für ihre Ausbildungsunternehmen gemeinsam mit anderen Institutionen der Berufsbildungen Übergang von Schule in Beruf. Dass dieser ohne Umwege direkt in eine duale Berufsausbildung gelingt, wird angesichts des bevorstehenden Fachkräftemangels immer wichtiger. Daher beteiligen sich die hessischen IHKs  an vielen Projekten der Berufsorientierung in und mit Schulen.

 

Unbesetzte Ausbildungsplätze nach einem Ausbildungsabbruch sind ein betriebswirtschaftlicher Schaden für IHK-Unternehmen. Mit Sozialpädagogen aus dem Projekt Quabb (www.quabb.inbas.com) möchten die hessischen IHKs mögliche Abbrüche verhindern.

 

Um noch mehr Potenziale für die duale Berufsausbildung zu haben, möchten die hessischen IHKs Ausbildungsplätze für alleinerziehende Mütter und Väter akquirieren. Hierzu informieren sie ihre Unternehmen zu den notwendigen Rahmenbedingungen.

 

Mit den regionalen Hochschulen und Beratern der Arbeitsagenturen an den Hochschulen stehen sie im Kontakt, um Studienabbrecher zu identifizieren und sie über die Chancen einer dualen Berufsausbildung zu beraten.

 

Damit kleine und mittlere Unternehmen leistungsstarke Schulabgänger gewinnen können, beraten die hessischen IHKs ihre Unternehmen über die Chancen des dualen Studiums.

 

Zudem beteiligen sie sich an Initiativen zur Qualifizierung von An- und Ungelernten, für die sie den Weg zu einer Teilnahme als sogenannte Externe an einer Ausbildungsprüfung ebnen.

 

Weitere Informationen: Dr. Brigitte Scheuerle
Pressemeldungen
08.02.2017 Kooperation zwischen Schulen und Betrieben nicht gefährden

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Das Jahr 2016 zeichnete sich in Hessen durch eine solide Wirtschaftslage sowie einen stabilen Arbeitsmarkt aus. Alle Zeichen deuten darauf hin, dass sich diese Entwicklung auch im ersten Quartal des neuen Jahres fortsetzt.

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09.02.2017:
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