Berufliche Bildung

Die IHK Frankfurt am Main entwickelt in Abstimmung mit den hessischen IHKs die strategischen Überlegungen zur Bildungspolitik und formuliert Ziele, Maßnahmen und Projekte.

Die IHK Frankfurt am Main leistet die entsprechende Kommunikation gegenüber der Landesregierung bzw. den zuständigen Stellen der Fachministerien, gegenüber ihrer Dachorganisation dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und koordiniert Themen der beruflichen Bildung innerhalb des Hessischen Industrie- und Handelskammertags (HIHK) gegenüber den anderen hessischen Industrie- und Handelskammern.

Wir stehen für folgende Aufgaben:
 

  • Wir sind die Lobby aller hessischen IHK-Unternehmen in Fragen der beruflichen Bildung gegenüber der hessischen Landesregierung.
  • Unabhängig von Branchen- und Einzelinteressen bringen wir die berufliche Bildung voran; koordiniert und abgestimmt in Hessen und in Deutschland.
  • Das Berufsbildungsgesetz setzen wir nach einem bundesweiten Standard in Hessen um.
  • Wir geben Ihnen fundierte Auskunft über den hessischen Ausbildungsmarkt.
  • Ohne den dualen Partner Berufliche Schule geht es nicht: wir koordinieren die Zusammenarbeit zwischen hessischen IHKs und den Schulen.
  • Sie möchten Fachkräfte ermitteln? Wir helfen Ihnen dabei, wie Sie An- und Ungelernte nachqualifizieren.
  • Sie suchen Angebote zur beruflichen Weiterbildung in Hessen: wir zeigen Ihnen Wege auf.
  • Wir sind die Lobby für die Notwendigkeit von beruflicher Weiterbildung gegenüber Unternehmen, Öffentlichkeit und Politik.

 

Kerndaten der beruflichen Ausbildung in Hessen:

 

Die IHK-Unternehmen stellen über 60 Prozent aller Ausbildungsverhältnisse in Hessen. Derzeit sind bei 13.904 Ausbildungsunternehmen 56.257 Ausbildungsverhältnisse registriert. Zum Ausbildungsjahr 2017/2018 haben 21.840 junge Menschen ihre Erstausbildung in IHK-Berufen begonnen. 8.115 davon sind Frauen. 3.608 der Auszubildenden bei hessischen IHK-Unternehmen haben einen ausländischen Pass, 742 stammen aus den Hauptherkunftsländern der Flüchtlinge. 176 der Ausbildungsverhältnisse finden als Teilzeitausbildung statt. 


2017 haben die hessischen IHKs 572 Verträge über das Langzeitpraktikum der Einstiegsqualifizierung registiert, davon 281 Verträge mit Flüchtlingen. 

 

19 Prozent der Auszubildenden,die 2017 ihre Berufsausbildung begonnen haben, haben die Hauptschule absolviert,  37 Prozent Mittlere Reife. Weitere 37 Prozent der neu registrierten Auszubildenden bei IHK-Unternehmen bringen die Hochschulreife mit. 

 

Über 1.700 Personen haben im vergangenen Jahr als sogenannte Externe ihren Berufsabschluss mit einer IHK-Prüfung nachgeholt.

 

An der Aufstiegsfortbildung in über 50 Profilen haben über 2.400 Menschen teilgenommen, 1.400 davon in kaufmännischen Prüfungen wie Fachwirte, Bilanzbuchhalter, Fachkaufmann.

 

In der Berufsausbildung setzt die IHK-Organisation auf bundeseinheitliche schriftliche Prüfungen, um gleiche Standards und gleiche Qualität bei der Beschäftigungsfähigkeit herzustellen. 

 

Derzeit sind 8.700 Prüferinnen und Prüfer in der Berufsausbildung, 1.740 in der Aufstiegsfortbildung ehrenamtlich im Einsatz. Sie stehen für realitätsnahe, handlungsorientierte Prüfungen und bringen ihre Expertise aus dem Betriebs- und Schulalltag ein. 

 

 

Weitere Informationen: Dr. Brigitte Scheuerle
Pressemeldungen
28.03.2018 Aktivitätenprogramm des HIHK zur Integration von Flüchtlingen: Ausbildungsreife und Berufsorientierung umfassend ausbauen

Vom 26. bis 29. März 2018 veranstaltet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main gemeinsam mit der Pittler Pro Region Berufsausbildung GmbH und der Schoder GmbH, beide in Langen, zum fünften Mal ein Berufsorientierungscamp für junge geflüchtete Menschen. Im Rahmen der Veranstaltung stellte der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) sein am 27. März 2018 beschlossenes Aktivitätenprogramm zur Integration von Flüchtlingen vor.

21.03.2018 Dritte Änderung des Landesentwicklungsplans
Chancen nicht genutzt

Die dritte Änderung des Landesentwicklungsplans hätte die Chance bieten können, den Wirtschaftsstandort Hessen zu stärken, eine geeignete Lösung der zunehmenden Wohnungsknappheit zu finden und die Rahmenbedingung für eine strategische Flächenplanung zu schaffen. „Diese Gelegenheit wurde mit den Änderungen aus den vorgelegten Planunterlagen leider nicht genutzt“, sagte Eberhard Flammer, Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK).

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DIHK-Thema der Woche
01.03.2018:
Online-Handel – erfolgreich, aber schwierig Lesen Sie hier mehr
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