Neubaustrecke Gelnhausen-Fulda für Frankfurt Rhein-Main unverzichtbar

Die Kinzigtalbahn zwischen Gelnhausen – Fulda ist seit 2008 durch den Güter-, Personennah- und -fernverkehr mit 250 bis 300 Zügen pro Tag chro-nisch überlastet. Seit den 90er Jahren gibt es deshalb Überlegungen für eine Fernverkehrstrasse, um die Kapazitäten zu erweitern. Die geplante Neubau-strecke ist das zweite Teilstück des Gesamtvorhabens Aus- und Neubaustre-cke Hanau–Würzburg/Fulda–Erfurt.

„Durch die Variantenentscheidung der Deutschen Bahn am 15. Juni 2018 ist die Realisierung erstmals in greifbare Nähe gerückt“ macht Dr. Alexander Theiss deutlich, Federführer Verkehrs des Hessischen Industrie- und Handelskammertags  (HIHK).

Während im ersten Abschnitt des Gesamtvorhabens zwischen Hanau und Gelnhausen die Bestandsstrecke auf vier Gleise erweitert werden kann, sind für die Neubaustrecke zwischen Gelnhausen und Fulda die Risiken für Verzögerungen im Planungsprozess deutlich größer. Die Schnellfahrstrecke soll die Fahrzeit zwischen Frankfurt und Fulda auf 39 Minuten verkürzen, dadurch verringern sich auch die Fahrtzeiten auf den Gesamtstrecken Frankfurt – Berlin und Frankfurt – Hamburg. “Durch die Entlastung der Bestandsstrecken kann  Nahverkehrsangebot zwischen Frankfurt und Fulda deutlich verbessert werden“, so Dr. Theiss. „Gerade für Berufspendler aus dem Main-Kinzig-Kreis und dem Landkreis Fulda mit Ziel in Frankfurt hat die Entmischung der Verkehre auf der Schiene eine positive Wirkung. Zusammen mit dem Bau der Nordmainischen S-Bahn wird ein stabiles und leistungsfähiges Nahverkehrsangebot zwischen dem östlichen Rhein-Main-Gebiet und Frankfurt entstehen“. Die Stadt Frankfurt ist durch hohe Pendlerströme gekennzeichnet, täglich kommen über 360.000 Menschen von außerhalb zum Arbeiten nach Stadt Frankfurt.

 

Aus Sicht des HIHK werde sich der Ausbau auch positiv auf Geschäftsreisende aus Nordhessen mit Ziel Frankfurt Rhein-Main, Flughafen oder Südwestdeutschland und Schweiz auswirken. „Durch die Fahrzeitverkürzung, aber vor allem durch die hinzugewonnene Fahrplanstabilität, erhalten sie eine höhere Planungssicherheit für ihre Termine“, so Dr. Theiss.

 

Der HIHK plädiert vor diesem Hintergrund für eine rasche Einleitung des Raumordnungsverfahrens sowie der Entwurfs- und Genehmigungsplanung, sodass die Neubaustrecke schnellstmöglich realisiert werden kann.

Pressemeldungen
06.09.2018 Zuverlässige Finanzierungsperspektive für die hessische Verkehrsinfrastruktur benötigt

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