Ergebnisse der Verteilnetzstudie Hessen
Zusätzlichen Kostenbelastungen entgegenwirken

Die Netzentgelte sind in den letzten Jahren zu einem bedeutsamen Kostenbestandteil des Strompreises angewachsen, der sich auch auf die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in Hessen auswirkt. Der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) fordert deshalb die Politik auf, dafür zu sorgen, dass es zu keiner weiteren Verschlechterung der Standortqualität in den ländlichen Räumen Hessens kommt.

HIHK-Präsident Eberhard Flammer verdeutlichte: „Es ist damit zu rechnen, dass es durch den Ausbau der Verteilnetze zu weiteren Kostenbelastungen kommt. Insbesondere im ländlichen Raum werden sich die Kosten voraus-sichtlich stärker als in den Ballungsgebieten auf die Unternehmen und Haushalte auswirken. Dadurch kommt es einer deutlichen Spreizung der Strompreise in Hessen.“

 

Die vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung in Auftrag gegebene Studie hatte das Ziel, den erforderlichen Netzausbaubedarf abzuschätzen, realistische Kostensenkungspotenziale für den Netzausbau durch Einsatz innovativer Maßnahmen aufzuzeigen und Handlungsempfehlungen an Netzbetreiber, Politik und Regulierung abzuleiten.

 

Laut den Berechnungen der jüngst vorgestellten Studie seien einige Netze in Hessen bereits so dimensioniert, dass sie den prognostizierten Versorgungsaufgaben gerecht werden können. Dennoch werde darin festgestellt, dass für einen großen Teil der Verteilnetze ein weiterer Netzausbau erfolgen müsse.

 

„Der Hessische Industrie- und Handelskammertag hat die Studie von Beginn an begrüßt und im Fachbeirat begleitet. Nun gilt es, den umfangreichen Katalog der erarbeiteten Handlungsempfehlungen abzuarbeiten und die aufgezeigten Kosteneinsparpotentiale auch wirksam zu machen“, bekräftigte HIHK-Präsident Flammer Dabei sollten auch die im Energiewirtschaftsgesetz festgelegten Vorgaben, dass die Energieversorgung möglichst sicher, preisgünstig, verbraucherfreundlich, effizient und umweltverträglich zu erfolgen hat, in angemessener Weise berücksichtigt werden.

Weitere Informationen: Klaus Linke
Pressemeldungen
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Umfrage unter den Hessischen IHKs ergibt klares Petitum für Qualitätsjournalismus / Quoten sehr umstritten

Mit einem Gebührenanteil von über neun Prozent sind die Unternehmer die größte Gruppe der Fernsehzuschauer. Im Rahmen der Debatte um eine weitere Erhöhung der Rundfunkgebühren und um mögliche Umstrukturierungen des Systems meldet sich die Hessische Unternehmerschaft mit einer klaren Erwartungshaltung an Radio und Fernsehen von ARD und ZDF. Eine Umfrage unter den Mitgliedern der Vollversammlungen aller Hessischen IHKs ergab ein klares Petitum für den Fortbestand des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks (ÖRR – ARD, ZDF, Deutschlandradio, ARTE). Doch verbinden die Unternehmer, deren Unternehmen nach Mitarbeiterzahl und Niederlassungen gestaffelt Rundfunkgebühren leisten, klare Forderungen an das Angebot von Radio und Fernsehen.

18.05.2018 Erster Platz für deutsche Auslandsberufsschule in Madrid
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Großer Erfolg für die deutsche Auslandsberufsschule FEDA Madrid. Beim 6. IHK-Wettbewerb für deutsche Auslandsschulen 2017/18 belegte sie am 15. Mai 2018 in Berlin den ersten Platz.: „Die hessischen Industrie- und Handelskammern finanzieren den Wettbewerb mit. Die Schule in Madrid wird vom hessischen Kultusministerium unterstützt, es entsendet den Schulleiter, einen Berufsschullehrer im hessischen Schuldienst: Zwei Gründe, weshalb wir uns über diesen tollen Erfolg mitfreuen“, sagte Eberhard Flammer, Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammertages (HIHK).

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