Stromsteuer abschaffen
HIHK-Präsident Flammer lobt Al-Wazirs Vorschlag

Der Hessische Industrie- und Handelskammertag (HIHK) lobt die Aussage von Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir, die Stromsteuer in Deutschland komplett abzuschaffen.

„Hier hat eine wichtige politische Weichenstellung stattgefunden“, sagte HIHK-Präsident Eberhard Flammer, „„mit der Abschaffung der Stromsteuer wird perspektivisch ein eklatanter Wettbewerbsnachteil für den Industriestandort egalisiert.“

Die hessischen Industrie- und Handelskammern fordern seit langem die Abschaffung der Stromsteuer, diebundesweite Umfrage zum Energiewende-Barometer untermauert diesen Anspruch:  Im aktuellen IHK-Energiewende-Barometer lautet die Top-Forderung der  befragten Unternehmen an die Politik, die Stromzusatzkosten zu senken.

 

„Wir begrüßen jede Maßnahme, die dazu beiträgt, die traditionell starken und mittelständisch geprägten Industriestandorte unseres Landes im globalen Wettbewerb gut aufzustellen“, bekräftigte der HIHK-Präsident Eberhard Flammer. Ein konkurrenzfähiger Strompreis und ein hohes Maß an Versorgungssicherheit seien Grundvoraussetzungen hierfür. „Alles andere wird am Ende dazu führen, dass Unternehmen sich Gedanken über Abwanderungen oder Verlagerungen machen“, sagte Flammer, „es liegt auch deshalb in unser aller Interesse, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken.“ Der Vorstoß von des hessischen Wirtschaftsminidters Tarek al-Wazir zur Abschaffung der Stromsteuer sei hierbei ein richtiger und wichtiger Schritt.

Weitere Informationen: Klaus Linke
Pressemeldungen
22.06.2018 Planungen zur Fernstraßenverkehrsinfrastrukturgesellschaft
HIHK besorgt über mögliche Benachteiligung Hessens

Hessen geht nach den aktuellen Planungen des Bundes bei den Niederlassungen der neuen Fernstraßenverkehrsinfrastrukturgesellschaft leer aus. Eberhard Flammer, Präsident des Hessischen Industrie- und Handelskammer-tages (HIHK), bekräftigt daher die Befürchtung der hessischen Wirtschaft, „dass die Instandhaltung der Autobahnen in Hessen dann nicht mehr im erforderlichen Umfang gewährleistet ist.“

22.06.2018 Neubaustrecke Gelnhausen-Fulda für Frankfurt Rhein-Main unverzichtbar

Die Kinzigtalbahn zwischen Gelnhausen – Fulda ist seit 2008 durch den Güter-, Personennah- und -fernverkehr mit 250 bis 300 Zügen pro Tag chro-nisch überlastet. Seit den 90er Jahren gibt es deshalb Überlegungen für eine Fernverkehrstrasse, um die Kapazitäten zu erweitern. Die geplante Neubau-strecke ist das zweite Teilstück des Gesamtvorhabens Aus- und Neubaustre-cke Hanau–Würzburg/Fulda–Erfurt.

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