Appell der ARGE an die neue Bundesregierung:
Schlüsselthemen der Zukunft angehen

Mit einem klaren Bekenntnis zu unternehmerischer Freiheit und einem Klima der Ermutigung hat sich der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern (ARGE), Eberhard Flammer, an die neu gewählten Mandatsträger im Bund gewandt.

„Die künftige Regierungskoalition muss  tatkräftig die Schlüsselthemen der Zukunft angehen“, sagte Flammer, „die wirtschaftliche Lage ist gut. Aber die Unternehmen machen sich Sorgen darüber, ob dies auch so bleibt.“ Denn auf wegweisenden Zukunftsfeldern registrierten die Unternehmen eher  Stillstand als Aufbruch. „Die Wirtschaft erwartet jetzt ein mutiges Start-Signal“, bekräftigte Flammer.

 

Unternehmer  wüssten, dass sie sich angesichts der vielfältigen Herausforderungen durch die zunehmende Digitalisierung, den demographischen Wandel und dem nicht zuletzt hieraus gestiegenen weltweiten Wettbewerb immer wieder neu aufstellen müssen. „Umso wichtiger ist es, dass Unternehmerinnen und Unternehmer den  entsprechenden  Rückenwind aus der Politik verspüren.“  

 

Eine aktuelle Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) belegt, dass Unternehmen die Standortfaktoren heute schlechter beurteilen als noch vor der letzten Bundestagswahl in 2013, obwohl  die wirtschaftliche Situation Deutschlands aktuell erheblich besser ist.  

 „Wir brauchen eine moderne Infrastruktur. Breitbandverbindungen, Straßen und Energieleitungen sind die Lebensadern unserer Wirtschaft. Und dort ist nach Einschätzung der Unternehmen sehr viel zu tun“, verdeutlichte Flammer.

 

Mit Blick auf die politischen Forderungen nach mehr Investitionen erklärte Flammer: „Hessens Unternehmen wollen anpacken. Die Politik sollte das nicht nur anerkennen, sondern die Betriebe dabei ermutigen.“ Allzu oft fühlten sich Betriebe durch  Politik und Verwaltung ausgebremst. „90 Prozent aller Investitionen kommen aus der Privatwirtschaft. Wer diese dabei bestärkt, kann die stärkste Hebelwirkung entfalten.“

Weitere Informationen: Klaus Linke
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