Hessische IHKs begrüßen Gigabit-Strategie des Landes

Strategie ohne Vertreter hessischer Unternehmen greift zu kurz
Die Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern (ARGE) begrüßt die von Wirtschaftsminister Tarek Al Wazir angekündigte Gigabit-Strategie für das Land Hessen. Damit die Kundeninteressen der Unternehmen berücksichtigt werden, sollte die ARGE aber Teil dieser Allianz sein.

19.06.2017: Der ARGE-Vorsitzende Eberhard Flammer betont: „Für viele hessische Unternehmen ist ein schneller Breitbandanschluss mittlerweile der wichtigste Standortfaktor und der Bedarf wird weiter steigen. Deshalb müssen alle Beteiligte gemeinsam und strategisch die Infrastruktur schrittweise ausbauen.“

 

Es sei richtig, alle Akteure in einer Gigabit-Allianz an einen Tisch zu holen. Neben den verschiedenen Telekommunikationsanbietern, müsse jedoch auch die Nachfrageseite vertreten sein. „Eine Strategie ohne Vertreter der hessischen Unternehmen greift zu kurz. Es geht nicht allein um den Infrastrukturausbau, sondern auch um die Kommunikation mit den Unternehmen als Kunden. Deren Interessen müssen selbstverständlich in den Gestaltungsprozess mit einfließen. Die hessischen IHKs sollten deshalb Teil der Allianz werden“, unterstreicht Flammer.

 

Aktuell sei die Situation für Unternehmen noch sehr heterogen. Das gelte sowohl für den ländlichen Raum als auch für den Ballungsraum Frankfurt-Rhein/Main. In vielen Regionen sei eine Grundversorgung mit einer Übertragungsgeschwindigkeit von 30 bis 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) mittlerweile erreicht oder zumindest in greifbarer Nähe. Das gelte aber noch lange nicht für alle Gewerbegebiete. Flammer: „In Zeiten zunehmender Digitalisierung haben viele Unternehmen schon heute einen Bedarf von weit über 100 Mbit/s. Deshalb gilt es, flächendeckend sowohl das Glasfaser- als auch das Funknetz auszubauen. Ein Wettbewerb der verschiedenen Anbieter kann dabei sehr hilfreich sein. Dort wo ein Ausbau nicht wirtschaftlich darstellbar ist, ist auch die öffentliche Hand gefragt.“

Weitere Informationen: Klaus Linke
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