Jetzt für IHK-Azubis Daumen drücken

Über 17.500 junge Auszubildende in Hessen gehen laut Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern (ARGE) vom 9. bis 17. Mai 2017 in ihre schriftliche IHK-Abschlussprüfung.

08.05.2017: Über 17.500 junge Auszubildende in Hessen gehen laut Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern (ARGE) vom 9. bis 17. Mai 2017 in ihre schriftliche IHK-Abschlussprüfung.

 

ARGE-Vorsitzender Eberhard Flammer: „Vom Automobilkaufmann bis zum Zerspanungsmechaniker sitzen sie in vielen hessischen Bürgerhäusern, Hotels, Unternehmen und Schulen bis zu sechs Stunden lang über ihren schriftlichen Prüfungen, die bundesweit zeitgleich von den Industrie- und Handelskammern organisiert werden. In Hessen treten die Auszubildenden in 69 kaufmännischen und 108 technischen Berufen an. Dabei stellen die kaufmännischen Berufe mit ca.12.570 Teilnehmern die größte Gruppe dar.“

 

Die bundesweite Prüfung habe sich als wichtiger Qualitätsfaktor etabliert. „Unsere zentralen Prüfungen mit bundesweit einheitlichen Aufgaben zeugen vom Qualitätsbewusstsein der Industrie- und Handelskammern, die sicherstellen wollen, dass ein Industriekaufmann in Frankfurt genau dieselben Kompetenzen vorweisen muss, wie sein Kollege in München oder Flensburg", so Flammer weiter. Das IHK-Zeugnis bescheinige den erfolgreichen Absolventen, dass sie den Anforderungen des Berufsfeldes gewachsen sind. „Es geht damit über schulische Abschlüsse hinaus, die in der Regel nur den Lernerfolg des zuvor vermittelten Stoffes bestätigen. Leistbar ist dieser hohe Anspruch durch den großen Einsatz von über 11.000 ehrenamtlichen Prüfern, die zu zwei Dritteln selbst aus der betrieblichen Praxis stammen“, verdeutlichte Flammer.

 

Bundesweit einheitliche Prüfungen stärkten die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft und sicherten zudem die Beschäftigungsfähigkeit der IHK-Auszubildenden. „Ein zukünftiger Arbeitgeber weiß auf der Grundlage des IHK-Zeugnisses genau, was er von einem Bewerber erwarten kann. Großen Wert legt jede IHK zudem auf die Transparenz ihrer Prüfungsergebnisse“, erklärt Flammer. Jeder Ausbildungsbetrieb finde auf der jeweiligen IHK-Internet-Seite, welche Durchschnittsnoten im IHK-Bezirk, in Hessen und in Deutschland erzielt worden sind. Mit diesem Maßstab könnten Ausbildungsunternehmen und Auszubildender die eigene Leistung bewerten. Die Prüfungsstatistik beinhalte für jeden Beruf das Durchschnittsergebnis aller Prüfungsteilnehmer, die Bestehensquote, die Notenverteilung und die Ergebnisse der einzelnen Prüfungsbereiche.

 

Im Anschluss an die schriftliche Prüfung müssen die Auszubildenden in den Wochen bis zu den Sommerferien ihre beruflichen Fertigkeiten in mündlichen, praktischen oder Projektprüfungen ein zweites Mal unter Beweis stellen. Auszubildende in IHK-Unternehmen stellen fast zwei Drittel aller Auszubildenden in Hessen. Die Industrie- und Handelskammern bieten zweimal im Jahr eine Abschlussprüfung an, jetzt findet die so genannte Sommerprüfung statt.

Weitere Informationen: Klaus Linke
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